Herkunft von Klangschalen

Klangschalen haben eine lange Tradition und Geschichte vorzuweisen, doch die Herkunft von Klangschalen ist bis heute ungenau.

Bereits vor 4.000 Jahren war Ihre Bauart und Spielweise bekannt. Durch metallurgische Auswertungen hat man herausgefunden, dass die alten Schalen eine besondere Metalllegierung von bis zu 12 Metallen aufwiesen. Darunter auch Metalle, welche nicht irdischen Ursprungs sind, sondern aus Meteoritengestein gewonnen wurde.

Ihr Ursprung liegt im Ost-Asiatischen Bereich, um genauer zu sein zwischen Indien und China, hier insbesondere das heutige Nepal und Tibet. Aus diesem Grund haben sich bis heute verschiedene Herstellungsarten als auch Metalllegierungen im Bereich der Klangschalen etabliert. Ein großer Teil der heutigen erhältlichen Klangschalen stammen aus Indien und Nepal. Die tibetische Ursprungs - Hochebene beherbergt nur noch wenige Klangschalenmanufakturen. Ebenso ist durch die Restriktionen in dem Land die Herstellung ohne weiteres nicht mehr möglich.

In den Jahren 1920-1940 ging das Wissen über die Klangschalenherstellung verloren. Dieses konnte mittlerweile (zum Glück) wieder hergestellt werden.

Man geht davon aus, dass der Ursprung von Klangschalen in der Aufbewahrung von Lebensmittel liegt. Im Laufe der Zeit haben sie sich immer weiter ins Zentrum von Mediationen, Zeremonien und anderen Ritualen bewegt und sind aus diesem Bereichen nicht mehr wegzudenken.

Klangschalen erfreuen sich heutzutage großer Beliebtheit, da ihr geheimnisvollen Klänge und Vibrationen die Menschen in den Bann als auch in Trance ziehen.

Herkunft von Klangschalen

Herstellung und Materialwahl

Klangschalen bestehen aus einer Legierung von unterschiedlichen Metallen. Das Grundmaterial besteht aus einer Messinglegierung, dessen Hauptbestandteile Kupfer und Zink sind.

In der traditionellen Klangschalenherstellung werden jedoch bis zu 12 Metalle verarbeitet. Die Wichtigsten sind neben dem Kupfer und Zink, Eisen, Zinn, Blei Silber und Gold.

Neben der Klangschalenform und Wandstärke hat insbesondere die Materialwahl eine Auswirkung auf den Klang.

Die goldenen tibetischen Klangschalen weisen ein Materialgefüge von 7-9 Metallen und die dunklen nepalesischen bis zu 12 Metallen auf.

Die Herstellung jeder einzelnen Klangschale erfordert mehrere Arbeitsschritte:
Für die Herstellung einer Klangschale werden zunächst die verschiedenen Zusammensetzungen von Metallen als Rohstoffe (Kupfer, Zinn, Zink, Eisen, Blei, Gold und Silber) im Ofen geschmolzen.

Das heiße geschmolzene Metall wird anschließend aus dem Ofen genommen und in große und schwere Formen gegossen. Anschließend werden die so geformten Rohlinge mit Hilfe von Walzen, in die richtige Größe und Dicke gebracht, um sie dann weiter zu verarbeiten.

Hierzu werden die Rohlinge nach präzisen Messungen per Hand gehämmert oder geschlagen und nach Gewicht und Größe kategorisiert. Für den Dängelprozess werden bis zu vier bis fünf Metallblätter aufeinander gestapelt und anschließend bis zur Rotglut erhitzt.

Die rot glühenden Rohlinge werden von einer Gruppe von Kunsthandwerkexperten reihum gehämmert bis die Hitze im Metall bleibt und es folgen weitere Erhitzungen und Dängelarbeiten um die Klangschale zu ihrer endgültigen Form zu formen.

Dieser Prozess kann von mehreren Stunden bis hin zu mehreren Tagen dauern, je nach Größe und Wunschklang der Klangschale. Nach der Beendigung der Formherstellung beginnt die Feinarbeit im Herstellungsprozess. Die Klangschalen werden individuell graviert und die Oberfläche von innen und außen geglättet.